Tag 3, Klischee-Reload: Kuckucksuhr & Tracht >> Plattenbau-Uhr & G-Town-Style


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→ Workshop #4 Megaklischees „Der Schwarzwald lebt!“

„Ich komme selbst aus dem Schwarzwald. Er ist für mich ein Stück Heimat, mit der man sich identifiziert. Es macht mir großen Spass an etwas zu arbeiten, zu dem ich emotional Bezug habe und dieses gleichzeitig neu zu erfinden.“ – dies ist der Kommentar einer Studentin zum Thema Schwarzwald-inspiriertes Design.

Wir sind nun schon am dritten Tag unserer Projektwoche und die Gruppen tüfteln weiter ihre Ideen aus. Beim Betreten des Raumes wird man schon von dem Geräusch des Cocktailmixers der Gruppe 1, Schwarzwald- „Mottoparty“ begrüßt. Der Tisch ist bedeckt mit Schoko- Muffins, Kirschwasser, Sahne und Kirschen. Das Ergebnis ist der wahrgewordene Traum einer Schwarzwälder Kirschtorte in Form eines Cocktails. Auch der Singlebutton ist nicht in Vergessenheit getreten. Durch Austauschen eines Chips, der in den Button integriert wird, soll erkennbar werden, ob der Partygänger noch zu haben ist oder nicht.

Zum Fortschritt des Themas Schwarzwaldprinzip/Klischeefabrik von Gruppe Nr. 2:
Nach langem Überlegen hat sich die Gruppe entschieden, Schwarzwaldklischees auf Pforzheim anzuwenden. Zum einen hat die Gruppe den typischen Pforzheimer Street style aufgegriffen. Aus Bomberjacke und großen Glitzeraccessoires ist der G-Town Style  geworden, was für die Pforzheimer Goldstadt stehen soll. Außerdem hat sich die Gruppe von der  Pforzheimer Plattenbau-Architektur  inspirieren lassen. Hier wird die kitschige Kuckucksuhr in eine „Plattenbau-Uhr“ umgewandelt, die auch als Sonnenuhr funktioniert. Pforzheim wird somit als Schatten seiner selbst dargestellt und mit dem Design wird auf die Zerstörung der Stadt in den Kriegsjahren verwiesen.

Gruppe 3, die „Schwarzwaldmarke“:
Das Konzept dieser Gruppe soll vor allem junge Leute ansprechen. Warum sind Souvenirs wichtig, obwohl sie nicht nutzbar sind? Eine Motivation für die Gruppe ist durch Souvenirs einen Teil der Geschichte des Schwarzwalds zu erzählen.  Die Studenten wollen diese Geschichte jedoch noch durch Witz und Provokation bunter darstellen – und die Produkte sollen zudem auch zum Nachdenken anregen. Somit wird das klassische Hirschmotiv mit blutigem Schwarzwälder Schinken und Bommelhut kombiniert und verweist hiermit historisch auf das Ausbluten der Jagdbeute. Die Motive sollen auf T-Shirts, Taschen und Schuhe gedruckt werden und so perfekte Mitbringsel mit einem modernen und zugleich tiefgründigen Charakter abgeben.

 

Gruppe 4/5, „Schwarzwald-Horrorpark“:
Im Horrorpark wird eine Erlebnistour angeboten, die an Originalgeschichten, Legenden aus dem Schwarzwald erinnern soll. Die Tour beinhaltet eine Wanderung,  bei der ein Besucher eine Animations-Brille trägt, die die Geisterwelt des Schwarzwalds sichtbar macht. Hinter Glaswänden werden einzelne Abschnitte der Gruselgeschichten gezeigt. Zum Andenken der Tour kann man eine Schwarzwald-Horror-Puppe erwerben. Das Ganze ist ein schauriges Erlebnis mit historischen Referenzen.


Gruppe 6, “Schwarzwald Lounge“:
Diese Gruppe beschäftigt sich mit der Entwicklung eines  modernen Lounge- Konzepts. Dabei dienen der Bommelhut und die Jagdgewehre als Inspirationsquelle. Die weichen Bommel des Hutes werden zu überdimensionalen Sitzkissen, die Jagdgewehre sollen zu Tischfüßen in der Lounge umfunktioniert werden. Durch aufgepeppte Schwarzwaldbilder wird das modern-gemütliche Ambiente unterstrichen.