Horrorhaus meets Kirschwasser – Tag 2


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→ Workshop #4 Megaklischees „Der Schwarzwald lebt!“

Am zweiten Projekttag begrüßt Herr Prof. Gerlach neben den Workshopteilnehmern auch noch weitere Zuhörer, die im Rahmen des Studieninformationstages erschienen sind. Nachdem alle wach geworden sind werden gemeinsam die ersten Ideen der Projektgruppen besprochen, welche wirklich keine Klischees des Schwarzwaldes außer Acht lassen.

Gruppe 1: Das Ziel der Gruppe ist es, verstaubte Klischees in einem neuen Licht zu zeigen. Die Klischees sind sozusagen als Sprungbrett für eine neue Plattform, den “Schwarzwaldverband”, zu verstehen. Bei diesem Partykonzept spielt die Vielfältigkeit der Schwarzwald-Symbolik eine Rolle, zum Beispiel wird der traditionelle Bommelhut als Button für Singles und Nichtsingles neu übersetzt. Das bekannte Kirschwasser wandelt sich im neuen Design zum Trend-Cocktail. Eine weitere Idee stellt die Schwarzwaldtorte aus der Tube dar. “Ich fand es sehr interessant zu sehen, wie sich ein Pool von Ideen entwickelt, sortiert und wie sich die Einzelteile letztendlich doch zu einer präsentationsfähigen Idee zusammenfügen”, so Tobias Natterer (VK1).

Gruppe 2 arbeitet am “Schwarzwald – Prinzip”:  Ob der Schwarzwald der richtige Tourismus-Imageträger für die Stadt Pforzheim ist? Können Klischees so übersetzt werden? Dies wird sich noch zeigen. Es sollen sympathiefördernde Klischees entwickelt werden, ein neues Produkt soll definiert werden, und die Herangehensweise der Gruppe über die Trinität von Produkt Scouting, Entity Forming und ‘Templetation’ macht neugierig! Tobias Döring, ID 3: “Für mich war es ein sehr ergebnisreicher Tag!”

Gruppe 3: Schwarzwald-Kunst und -Klischees als Souvenirs. Wie wäre es mit einer Bommelhut-Installation oder dem Hirschgeweih, behängt mit Schwarzwaldschinken? Gruppe 3 arbeitet mit den Extremen! Ob diese am Ende als überspitzte Postkarte vermarktet werden, oder einen Klischeebaum bestückt mit den schönsten Schwarzwald-Klischees ergeben? Eine andere Alternative wäre dann doch die Schwarzwald Reizwäsche als Mitbringsel des wanderbegeisterten Touristen…

“Horrorstory” – Gruppe 4/5 beschäftigt sich mit dem Gegenteil der schwarzwälder Idylle. Im Gespräch sind ein Horror-Park, in der erschreckende Geschichten rund um den Schwarzwald erzählt und visualisiert werden sollen, oder auch ein Horror-Haus.  Angefangen bei einer Wanderung durch den Schwarzwald, werden Touristengruppen in ein Horrohaus geführt und können sich dort mit Hilfe von Apps aber auch realen Schauspielergruppen gruseln. Für alle, die es ein bisschen makabrer wollen!

Gruppe 6,  “Der überdimensionale Bommelhut”: Es stellt sich die Frage, was die Unterschiede der Klischees von früher im Vergleich zu denen von heute sind. Und haben alte Traditionen sich geändert, sind sie vielleicht sogar verschwunden? Welche Traditionen werden heute noch gepflegt? Eine Produktidee der Gruppe ist die Digitale Kuckucksuhr, oder ein Bildschirms mit einer Kuckucksuhr, der wahlweise eine Uhr oder die eigene  Ahnengalerie erscheinen lässt. Ein weiteres Produkt wäre ein überdimensionaler Bommelhut-Sessel, den man in einer Art Lounge einbringen könnte. Oder ein Event, das mit den Farben und Formen des Schwarzwaldklischees spielt. Des weiteren sind Uhren, Broschen und andere Schmuckstücke im Gespräch, die den Träger darauf aufmerksam machen sollen, sich im Alltags- und Berufsstress wieder mehr Zeit für sich zu nehmen. Viele Ideen also, aber die Workshop-Zeit vergeht rasend schnell! Doch Alessandro Nardiello sieht es so: “Ich finde es sehr motivierend unter Zeitdruck an etwas zu arbeiten. Am Ende will jeder etwas Tolles sehen, das spornt mich sehr an. Aber es geht noch mehr!”

Huy aus der Gruppe 4/5 gibt ein tolles allgemeines Feedback, er meint: “Zu sehen wie alle Studiengänge zusammenarbeiten ist sehr spannend. Hier arbeiten die unterschiedlichsten Leute zusammen, das finde ich echt super. Man kennt sich nicht, aber ergänzt sich am Ende doch gegenseitig.”